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Frank Hill

 

 

 

Erinnerungen ...

Frank Hill trat als Sechsjähriger in das Konservatorium Rostock ein (erst Klavier, Tonsatz, später Gitarre), begann seine Studienzeit 1978 mit Medizin an der Rostocker Universität und absolvierte 1986 die Weimarer Musikhochschule mit einem Gitarre-Diplom. Es folgten vierjährige private Kompositionsstudien mit Igor Rekhin (einem Schüler Aram Chatschaturjans).

Mit Studienabschluss trat Hill als Konzertmusiker, Festivalleiter und Autor in Erscheinung. 1986 wurde er einer der wenigen Gitarristen der Künstleragentur der DDR, es folgten sehr weit reichende Konzertreisen in Europa, Asien und Südamerika. In Deutschland konzertierte er u. a. im Konzerthaus Berlin, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig sowie in der Konzertreihe „Stunde der Musik“.

1994 bis 2002 war Hill Präsident der European Guitar Teacher‘s Association und beförderte int. Kongresse, auch als Referent auf dem wegweisenden 3. „The Composer as Teacher, the Teacher as Composer“ in Cambridge/UK. Im Zusammenhang mit seiner Lehrtätigkeit als Professor publizierte Hill 1993/95 eine von eigenen Kompositionen geprägte Gitarrenschule. Seit 2019 erscheint eine zweite wesentlich größer angelegte Fassung in sieben Bänden (Musica Longa Berlin), von denen bisher drei publiziert sind.

In den 90er Jahren präsentierte das Berliner Konzerthaus unter der künstlerischen Leitung von F. Hill internationale Festivals für Kammermusik und Gitarre als Programmschwerpunkt. Bestandteil der Festivals waren Kompositionswettbewerbe in der HfM Hanns Eisler Berlin. Die Realisierung an einem der führenden Plätze des Musiklebens galt als Novum für die Gitarre und wurde international stark beachtet.

In den Konzertstücken von Frank Hill spielt sein Instrument keine hervorgehobene Rolle. Und er ließ seine kompositorische Arbeit lange unabhängig im Verborgenen reifen. Öffentlich wurde sie im Mai 1996 mit der Uraufführung von zwei Duos für Violine und Gitarre im Konzerthaus Berlin, die er selbst zusammen mit dem Berliner Philharmoniker Holm Birkholz spielte. 2004, 2005 und 2009 gab es im Berliner Ballhaus Naunynstraße abendfüllende Porträtkonzerte. Ein sehr besonderes Porträtkonzert fand 2012 im Kammermusiksaal des Berliner Konzerthauses mit seiner Klavier-Kammermusik statt, der Saal war ausverkauft (Kritik nmz).

Für Frank Hill ist das Thema „Kunstmusik und Mut zur Heiterkeit“ bedeutsam – es spiegelt sich in Konzerten bei Publikum, Musikern und Presse: „fein gearbeitete Sinnlichkeit“ · „originell, witzig, energetisch“ · „etwas Besonderes“ · „gewitzt und amüsant“ · „anspruchsvoll und doch unterhaltsam“ · „ernsthaft, ohne je trocken und akademisch zu wirken“ · „Das Publikum war vollends begeistert …“